Nach der Berechnung des Tischvorschubs den Spanungsquerschnitt berücksichtigen. Für einen geraden Schnitt mit konstantem Eingriff Schnitttiefe ap und Eingriffsbreite ae in mm einsetzen.
Q = ap · ae · vf / 1000
Mit Tischvorschub vf in mm/min ergibt sich Q in cm³/min. Der Faktor 1000 rechnet mm³ in cm³ um.
Eigener Vergleich
Tiefe × Breite
Tischvorschub
Zeitspanvolumen
A: Ausgangsfall
2 × 5 mm
320 mm/min
3,20 cm³/min
B: breiterer Eingriff
2 × 10 mm
320 mm/min
6,40 cm³/min
C: tieferer, schmalerer Schnitt
4 × 2,5 mm
320 mm/min
3,20 cm³/min
EINORDNUNG
Gleiches Volumen bedeutet nicht gleiche Schnittbedingungen
A und C tragen pro Minute dasselbe Volumen ab, verteilen den Eingriff aber unterschiedlich. Q allein bestimmt weder Standzeit noch Schwingungen oder zulässige Belastung. Die angenommenen Werte vergleichen Geometrien; sie sind keine Maschineneinstellungen.
QuellenQuellen: Fischer et al., Mechanical and Metal Trades Handbook, 2. englische Auflage, Druckseite 305 (Eingriff und Datenbereiche); Sandvik Coromant, metrische Fräsformeln (Q). Eigener Vergleich; keine Gleichsetzung mit einer Seite der 3. Auflage.