Planung von Wartung, Inspektion und Instandsetzung
Wirksame Instandhaltung hält Maschinen im geforderten Zustand, erkennt Verschlechterung vor Qualitätsverlust und stellt die Funktion nach einer Störung wieder her. Der Plan unterscheidet Wartung, Zustandsbewertung, Instandsetzung und dauerhafte Verbesserung.
INSTANDHALTUNGSLOGIK NACH DIN 31051
Die passende Maßnahme zum Maschinenzustand wählen
Wartung: Verschleiß durch Reinigen, Schmieren, Nachfüllen und Einstellen verzögern.
Inspektion: Istzustand messen und bewerten, Verschleißursachen diagnostizieren und Maßnahmen planen.
Instandsetzung: Sollzustand durch Einstellen, Wiederherstellen oder Teiletausch zurückgewinnen.
Verbesserung: Schwachstellen beseitigen und Zuverlässigkeit erhöhen, ohne die geforderte Funktion zu verändern.
ROUTINE FÜR STEINMASCHINEN
Feste Intervalle mit Zustandssignalen kombinieren
Schichtkontrollen erfassen Wasserleckagen, ungewöhnliche Geräusche, Schwingungen, Ölstand und sichtbare Schäden. Wöchentliche und monatliche Arbeiten ergänzen gründliche Reinigung, Filter- und Kühlmittelkontrolle, Schmierung und Schlauchprüfung.
Bei negativen Trends eingreifen: steigende Schwingung, Temperatur, Leckage, Stromaufnahme, Maßabweichung oder Oberflächenfehler sind aussagekräftiger als das Warten auf einen Totalausfall.
Auslöser
Geplante Reaktion
Betriebsstundenintervall
Reinigung, Schmierung sowie Flüssigkeits-, Filter- und Schlauchkontrollen regelmäßig planen.
Messbare Verschlechterung
Warn- und Eingriffsgrenzen für Schwingung, Temperatur, Verschleiß oder Prozessqualität festlegen.
Unerwarteter Funktionsverlust
Anlage sichern, Ursache diagnostizieren, Funktion wiederherstellen und kontrolliert prüfen.
Wiederkehrender Fehler
Grundursache durch Konstruktion, Werkstoff, Schutzmaßnahmen oder bessere Wartung beseitigen.
QuellenQuelle: Ulrich Fischer et al., Mechanical and Metal Trades Handbook, Instandhaltung und Verschleiß nach DIN 31051, S. 293; zeit- und zustandsabhängige Instandhaltung, S. 294.